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Trockene Augen lindern – Augentropfen & Pflege

Brennende, gerötete oder juckende Augen sowie ein verstärkter Tränenfluss können typische Anzeichen für trockene Augen sein. Häufige Ursachen sind lange Bildschirmzeiten, trockene Raumluft, Rauch, Zugluft oder klimatisierte Räume.

Auch bestimmte Erkrankungen wie Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen oder Autoimmunerkrankungen können die natürliche Benetzung der Augenoberfläche beeinträchtigen. Dabei wird das Auge nicht ausreichend mit Tränenflüssigkeit versorgt, wodurch ein unangenehmes Trockenheitsgefühl entsteht.

Um ernsthafte Augenerkrankungen auszuschließen, empfiehlt es sich, bei anhaltenden Beschwerden eine Untersuchung beim Augenarzt durchführen zu lassen.

Zur Linderung trockener Augen werden häufig sogenannte künstliche Tränen eingesetzt. Sie befeuchten die Augenoberfläche, unterstützen den natürlichen Tränenfilm und tragen zur Beruhigung gereizter Augen bei.

Trockene Augen durch die Einnahme von Medikamenten

Auch die langfristige Einnahme bestimmter Arzneimittel kann sich negativ auf die Augengesundheit auswirken. Dazu zählen unter anderem hormonelle Präparate wie die Antibabypille oder Hormonersatztherapien, Antiallergika, Psychopharmaka, Schlafmittel sowie Medikamente zur Senkung eines erhöhten Blutdrucks.

Diese Wirkstoffe können den Lidschlag oder die Tränenproduktion hemmen, wodurch die Augen schneller austrocknen. In solchen Fällen kann eine gezielte Pflege mit befeuchtenden Augenprodukten sinnvoll sein.

Trockene Augen bei Diabetes

Ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel kann die feinen Blutgefäße schädigen, die für die Versorgung der Augen verantwortlich sind. Dies kann unter anderem zu einer verminderten Tränenproduktion und damit zu trockenen Augen führen.