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Diabetes – oft ein gewichtiges Problem

Beim Typ-2-Diabetes spielt Übergewicht eine große Rolle. Denn mit jedem Kilo mehr auf den Rippen steigt das Risiko, an Diabetes mellitus zu erkranken. Umgekehrt senkt eine Gewichtsabnahme das Risiko für Diabetes – oder verbessert bei bereits eingetretener Erkrankung die Werte.


Außerdem kommt es darauf an, wo die Fettpölsterchen sitzen. Verteilen sie sich gleichmäßig an Oberschenkeln, Beinen und Po, sind sie weniger schädlich (Birnentyp). Halten sich die Pfunde hartnäckig am Bauch, ist die Gefahr größer, die Zuckerkrankheit zu entwickeln (Apfeltyp). Als grobe Richtlinie für die „Apfeltypen“ gilt: Frauen mit einem Taillenumfang von mehr als 88 Zentimetern und Männer mit mehr als 102 Zentimetern haben ein deutlich erhöhtes Diabetesrisiko.

Waage, Nägel, Lack, Gewicht

Warum entsteht Diabetes?

Nicht alle übergewichtigen Menschen entwickeln einen Typ-2-Diabetes. Die genauen Zusammenhänge, wann und warum die Krankheit entsteht, sind noch nicht bekannt. Wissenschaftler vermuten aber, dass eine genetische Veranlagung bestehen muss, bei der dann lebensstilbedingte Faktoren die Erkrankung auslösen. Das sind neben den bereits erwähnten überschüssigen Kilos vor allem Bewegungsmangel und eine verminderte Muskelmasse im Alter. Auch scheint es nicht unbedeutend zu sein, wann im Leben eine Gewichtszunahme erfolgt. Offenbar haben Menschen, die im Alter von 25 bis 40 Jahren stark an Gewicht zunehmen, ein höheres Diabetesrisiko als Menschen, die erst später übergewichtig werden.
 

Weg mit den Pfunden

 

Für übergewichtige Typ-2-Diabetiker empfehlen sich eine Ernährungsumstellung und eine damit einhergehende Gewichtsabnahme. Oft führen schon fünf bis zehn Kilogramm weniger zu deutlich besseren Blutzuckerwerten. Die Gewichtsabnahme selbst sollte langsam, aber stetig erfolgen. Anfangs können das beispielsweise 0,5 bis ein Kilogramm pro Woche sein, später vielleicht nur 0,5 bis ein Kilogramm pro Monat. Sogenannte Crash-Diäten, bei denen innerhalb weniger Wochen etliche Kilogramm schmelzen, erzielen in der Regel keine dauerhaften Erfolge – und sind unter Umständen sogar gesundheitsgefährdend. Wesentlich sinnvoller ist die langfristige Nahrungsumstellung auf eine fettarme und ballaststoffreiche, vollwertige gesunde Mischkost, und zwar verbunden mit regelmäßigem Sport. Ideal sind gelenkschonende Sportarten wie Radfahren, Schwimmen oder Nordic Walking – vor allem nach langer Sportpause und bei Übergewicht.

Hilfe bei der Umstellung

Was in der Theorie so sinnvoll klingt, ist in der Praxis aber nicht immer einfach. Vor allem ältere Menschen fühlen sich überfordert, wenn sie gewohnte Ernährungs- und Lebensgewohnheiten ändern sollen. Hier kann eine Diabetiker-Schulung helfen. Ansprechpartner sind örtliche Diabetes- und Adipositas-Selbsthilfegruppen, der Hausarzt oder diabetologische Schwerpunktpraxen und -abteilungen in Wohnortnähe.

 

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