Fußpilz ist weit verbreitet und normalerweise harmlos. Die Haut kann jedoch jucken, rissig und unansehnlich werden. Der Pilz kann sich auf die Nägel ausbreiten, selten auch auf andere Hautstellen. Die Infektion lässt sich meist erfolgreich mit rezeptfreien Mitteln aus der Apotheke behandeln.

Hautpilze finden zwischen den Zehen besonders günstige Wachstumsbedingungen da es dort feucht und warm ist. Die Fußhaut bietet einen guten Nährboden für Pilze. Durch eine äußerliche Behandlung mit einer Creme oder einem Gel kann die Infektion behandelt werden. Manchmal ist die Einnahme von Tabletten nötig.

Nagelpilz macht sich durch weißlich-gelblich bis bräunlich verfärbte Nägel bemerkbar. Die Nägel können brüchig werden, sich verdicken und ihre Form verändern. Manchmal schmerzen sie auch. Der vom Pilz befallene Teil des Nagels kann sich vom Nagelbett ablösen. Eine Nagelpilz-Infektion wird auch als „Onychomykose“ bezeichnet.


Man geht davon aus, dass sich Nagelpilz oft als Folge von Fußpilz entwickelt. Fußpilz vorzubeugen, könnte daher auch vor Nagelpilz schützen. Da Pilze gerne in feuchter Umgebung wachsen, sollte man auf trockene Füße achten.

Nagelpilz kann äußerlich mit farblosen Lacken behandelt werden, die einen der Wirkstoffe Amorolfin oder Ciclopirox enthalten. Die Mittel hemmen das Wachstum des Pilzes oder töten ihn ab. Eine regelmäßige Anwendung ist sehr wichtig. Leider braucht es bis zu einem Jahr, bis die Behandlung komplett abgeschlossen ist.

Neben Lacken gibt es auch Behandlungs-Sets, bei denen der infizierte Teil des Nagels vorab mit einer harnstoffhaltigen Creme aufgeweicht wird und dann mit einem Spatel abgetragen wird. Die darunterliegende Haut wird anschließend noch Wochen mit einer Creme behandelt, die den Wirkstoff Bifonazol enthält.

Auch bei Nagelpilz kann eine Behandlung mit Tabletten nötig sein.

Wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie an einem Nagel- oder Hautpilzbefall leiden, suchen sie einen Hautarzt auf.


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